Wenn kapitalfreundliche Medien wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer aktuellen Rezension ein kapitalismuskritisches Machwerk wie das Schwarzbuch Öl nicht ganz so daneben finden, dürfen sie das offenbar nicht allzu deutlich zeigen. Da fehlt dann zum Beispiel die “kulturelle Konfliktdimension”, worin auch immer die bestehen mag. “Als erfahrene und vielgereiste Journalisten haben Thomas Seifert und Klaus Werner zwar einen Blick für diese Konfliktdimension; aber meistens beschränken sie sich auf die Wirtschaft und die Politik.” Was bei einem Sachbuch über Wirtschaft und Politik ja wirklich erstaunlich ist. Immerhin: “Da gibt es auch genug zu berichten.” Auch wenn eine Beschreibung der lustigen Hüte der Ölscheiche sicherlich mehr hergemacht hätte. Aber jetzt falle ich “gerade an dieser Stelle in simpelstes Feinbilddenken (sic!) zurück.”
-
Grüne Wien
- Werner-Lobo: Gudenus soll Königshofer folgen und zurücktreten 8. August 2011
- Pilz: Vorgänge im AKH müssen dringend aufgeklärt werden 5. August 2011
- Scheinheilige Attacke der FPÖ auf die Justiz nach dem Scheuch-Urteil 3. August 2011
- Scheinheilige Attacke der FPÖ auf die Justiz nach dem Scheuch-Urteil 3. August 2011
- Chorherr: Wien sorgt für Sicherheit der RadfahrerInnen 1. August 2011
-
Kategorien
-
Letzte Kommentare
- Emel Akalin -Hackermüller bei Rede zum Rechnungsabschluss Kultur
- Klaus Werner-Lobo bei Dieter Schrage – ein Unbequemer im besten Sinne
- birgit baschant bei Dieter Schrage – ein Unbequemer im besten Sinne
- Robert H. bei Ab sofort in Wien: Offene Daten für alle!
- Thomas Thurner bei Ab sofort in Wien: Offene Daten für alle!
-
Tags
Afrika Aktion Armut Bettelverbot Brasilien Buch Clown CSR Demokratie Deutschland Europa Event Flucht FPÖ Gesagt Globalisierung Grüncamp Grüne Interview Jugendbuch Kapitalismus Kolumne Kongo Konsum Konzerne Krieg Kulturausschuss Kunst Leo Bassi Migration Polizei Presse Rassismus Reisebericht Religion Rotgrün Schwarzbuch SPÖ unsdiewelt USA Wahl Wien Öl Österreich ÖVP -
Archive