Beiträge zum Stichwort ‘ Buch ’

Na zdrave!

Nach Spanisch, Holländisch, Türkisch, Ungarisch, Schwedisch und Japanisch ist nun die bulgarische Ausgabe des Schwarzbuch Markenfirmen erschienen.



Das böse Geschäft mit dem guten Gewissen

Das österreichische Wirtschaftsmagazin trend hat mich interviewt und eine kritische und gut recherchierte Titelgeschichte zum Thema “Corporate Social Responsibility” verfasst.

Das Schöne daran: Anders als die meisten Publikationen der letzten Zeit kommt der Artikel ohne den krampfhaften Versuch aus, an der Selbstbeweihräucherung der Konzerne auf Teufel komm raus (und an der Realität vorbei) was Gutes zu finden. Keine Hybridauto-Hymnen und keine LOHAS-Euphorie. Auch Labels wie das der Rainforest-Alliance, die Chiquita, Kraft Foods & Co. als “fair” zertifiziert (ich nenne das Fairtrash) werden als “billiger Ausweg” erkannt. Bravo!



Buchpräsentation mit Leo Bassi

ich habe hier schon ein paarmal über den radikalclown leo bassi geschrieben. gestern hatte ich die große ehre, gemeinsam mit leo bassi dessen neues buch “la revelación” - eine scharfsinnige abrechnung mit den monotheistischen religionen - auf dem internationalen clownfestival festiclown in santiago de compostela zu präsentieren.

beim abendessen erzählte der 55jährige über seine schwierigkeiten, als spross einer traditionsreichen zirkusfamilie ein buch zu schreiben. er selbst habe seinem vater lesen und schreiben beigebracht, während sein onkel, der es als erfolgreicher clown zum multimillionär gebracht hat, analfabet geblieben sei. und laut bassis mutter schrieben nur “zivile” bücher, zirkusmenschen niemals. “zivile” haben nämlich nicht die die eier, von der manege oder bühne aus den menschen die dinge ins gesicht zu sagen.



Lesestoff für Ölscheichs


“Ich fahre ein Auto, mein Sohn fliegt mit dem Flugzeug, sein Sohn wird auf einem Kamel reiten.” Diese arabische Weisheit zitieren wir im Schwarzbuch Öl. Jetzt ist das Buch auf Arabisch erhältlich, Thomas Seifert wird es am Samstag auf der Internationalen Buchmesse in Beirut präsentieren.



Il libro nero del petrolio


Soeben auch auf Italienisch erschienen: Das Schwarzbuch Öl - Una storia di avidità, guerra, potere e denaro, bei Newton & Compton Editori mit einem, finde ich, extrem geilen Cover.



N° 10


Wien 2001, Rijswijk 2002, Istanbul 2003, Budapest 2003, Buenos Aires 2003, Wien 2003, Madrid 2004, Stockholm 2005, Tokyo 2005, Berlin 2006: Soeben ist die zehnte veränderte Ausgabe des Schwarzbuch Markenfirmen erschienen - als Taschenbuch im Ullstein-Verlag, auf den neuesten Stand gebracht und um schlappe zehn Euro zu haben.



Buchtipp: “Festung Europa”

Meine Freundin Corinna Milborn hat soziale Brennpunkte in- und außerhalb Europas bereist, die Schicksale verzweifelter und hoffnungsfroher Menschen begleitet und ein längst fälliges Buch geschrieben: Gestürmte Festung Europa - Einwanderung zwischen Stacheldraht und Ghetto. Ihr Resümée: Europa braucht MigrantInnen, und je mehr es versucht Menschen aus seiner Mitte auszuschließen oder von seinen Rändern abzuschieben, desto größer das Sicherheitsproblem das sich der Kontinent damit einbrockt.



Weil’s so schön ist


Ist eigentlich schon Ende des letzten Jahres erschienen, aber ich hab erst jetzt das Cover erhalten: Das Schwarzbuch Markenfirmen auf Japanisch.



“Kommt daher wie eine Ladung Dynamit”

schreibt das deutsche “Handelsblatt” über den “reißerischen Titel Schwarzbuch Öl“, das “eine faktendichte und argumentative Geschichte über das Erdöl in der Weltpolitik” biete. “Die Autoren zeichnen ein effektvolles Bild der amerikanischen Geostrategie. (…) Trotz gelegentlicher Einseitigkeiten haben Seifert und Werner ein Buch abgeliefert, das man mit Gewinn lesen kann.”



“ein wenig heftig”

“Spannend resümiert das Schwarzbuch Öl die erste Halbzeit des Ölzeitalters - von den Anfängen des Petrokolonialismus bis zu ‘Peak-Oil’, dem Höhepunkt der globalen Ausbeutung” schreibt die Berliner “tageszeitung” (taz) in ihrer Weihnachtsausgabe und befindet: “Es ist streckenweise ziemlich süffig geschrieben und knistert vor Spannung. Aber es ist nie unseriös.” Dem Rezensenten der Financial Times Deutschland hingegen kam das Buch “manchmal arg reportagehaft-flapsig” daher.