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“Ich würde nie ein Buch lesen, wenn ich die Gelegenheit hätte, mich eine halbe Stunde mit dem Mann zu unterhalten, der es geschrieben hat.” (Woodrow Wilson)

Präsentation: Uns gehört die Welt! - Macht und Machenschaften der Multis

Markenfirmen wie Adidas, Bayer, McDonald’s, Nokia und Shell und ihre Shareholder betrachten die Welt als eine Ware, mit der man Profite machen kann. Menschenrechte, Demokratie und Umwelt bleiben dabei auf der Strecke. Immer mehr - vor allem junge - Menschen fühlen sich durch Arbeitslosigkeit, Umweltzerstörung, Diskriminierung und die wachsenden sozialen Unterschiede, aber auch durch globales Elend, Ausbeutung, Krieg und Kinderarbeit bedroht.

Spiegel online zählt Klaus Werner-Lobo neben Noam Chomsky, Naomi Klein, Michael Moore und Jean Ziegler zu den “Stars der alternativen Globalisierung“. Sein neues Buch “Uns gehört die Welt!” ist aus Diskussionen über den Weltbestseller “Schwarzbuch Markenfirmen” entstanden und erklärt in einfacher Sprache die Zusammenhänge zwischen internationaler Wirtschaftspolitik und unserem Alltag. Wir sind nicht per se politikverdrossen, konsumgeil, egoistisch und markentreu, wir werden durch Werbeindustrie, Medien, Politik und Erziehung dazu gemacht. Gegen die Macht der Multis hilft vor allem Selbstvertrauen, Information, solidarisches Handeln, Zivilcourage - und Spaß.

Klaus Werner-Lobo ist nicht nur Buchautor, er hat mit international erfolgreichen Clowns wie Leo Bassi und Jango Edwards gearbeitet und setzt diese Erfahrungen nun ein, um mit provokativem Humor die Lust am Widerstand zu wecken. In seinen Vorträgen und Workshops berichtet er anhand konkreter Beispiele über seine Recherchen und zeigt spielerisch, was jede(r) einzelne tun kann, um den globalisierten Kapitalismus in die Schranken zu weisen und Demokratie, Freiheit und soziale Sicherheit zurückzuerobern: Das ist unsere Welt, wir lassen uns nicht verkaufen! Und schon gar nicht lassen wir uns für dumm verkaufen!

Infos: https://unsdiewelt.com

Honorar: auf Anfrage.

Spesen: Zugticket (ÖBB Vorteilscard) ab Wien, über sieben Stunden Reisedauer Schlafwagen (Flug nur wenn sonst nichts geht); bei Bedarf Übernachtung.

Dauer: Normalerweise ca. 50 Minuten Präsentation plus 1 Stunde Diskussion.

Technik: CD-Player mit ausreichender Verstärkung (für selbstgebrannte CD geeignet), Videobeamer; Mikrofon, Feuerlöscher; eine Person, die ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn bis Veranstaltungsende für Sound und Technik zur Verfügung steht; Veranstalter bzw. Brandschutzbeauftragte des Saales sollten darauf hingewiesen werden, dass zu Demonstrationszwecken eine kleine Menge Isopropylalkohol (rauchfreie, innenraumtaugliche Flamme) entzündet wird.

Download: Bilder in Druckqualität

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Feedbacks (gekürzt):

Als mich ein Freund einlud hatte ich keine Ahnung, dass ich einen der lebendigsten Vorträge meines Lebens vor mir hätte. Klaus Werner schaffte es, mir zu vermitteln, dass erfolgreicher Widerstand nicht unbedingt mit kompromisslosem Boykott einhergehen muss, sondern bei kleinen Dingen wie dem eigenen Sinn für Gerechtigkeit und dem Mut zur Zivilcourage beginnt. Als ob das nicht genug wäre, würzte er seinen Vortrag mit Elementen, die von komisch bis Angst einflößend wirkten. Für mich ein unvergessliches Erlebnis, welches mich persönlich weitergebracht hat. (Sebastian K.)

Was macht ein Saal voll engagierter Menschen, wenn plötzlich jemand mit starrem Blick vor dem Podium Benzin verschüttet, eine Fackel entzündet und damit den Besuchern vor dem Gesicht herumfuchtelt? Die vorne Sitzenden erschrecken, die auf den hinteren Plätzen recken die Hälse. Auf der anderen Seite des Saals beginnen manche sogar zu lachen – doch niemand versucht, den Mann mit der Flamme zu stoppen. Natürlich war der Amoklauf nicht echt: Der österreichische Bestsellerautor Klaus Werner wollte das Publikum nur ein wenig herausfordern. (Neues Deutschland)

Schnell wird klar: auf die Besucher wartet kein Vorlesungsabend im klassischen Sinne, bei dem aus einer bekannten Publikation vorgetragen wird. Um den inhaltlichen Rahmen abzustecken, nennt Klaus Werner zunächst zahlreiche, oftmals den Zuhörer verstörende Fakten - die Ergebnisse seiner jahrelangen Recherchen. Mit diesen Gefühlen hat er sie sehr lange aus seinen Vorträgen entlassen - ein Effekt, gegen den er jetzt gezielt vorgeht. Denn Ratlosigkeit ist die psychische Konsequenz von gefühlter Ohnmacht. Doch Klaus Werner will mehr als dieses Verstören. Sein didaktisches Konzept ist das Aufzeigen der Regeln des Spiels mit der Macht und der Rolle, die jeder von uns dabei einnimmt. Um nicht zu riskieren, dass dieser Punkt in der Bedeutungslosigkeit verhallt, greift er zu einem drastischen Mittel: Werner schüttet eine kleine Pfütze Benzin auf den Boden und entzündet sie. Daraufhin beginnt er wie irre und mit verwirrtem Blick, auf die linke Seite des Saales zu laufen und Benzin auf den Fußboden zu schütten. Dann rennt Werner auf die rechte Seite, übergießt dort die Gardinen an den Fenstern und den Boden mit Benzin. Als er daraufhin seinen Mund mit Benzin füllt und sich anschickt, alles anzuzünden, schaut das Auditorium gelähmt und versteinert zu. (…) (Ethiker)