Beiträge zum Stichwort ‘ Schwarzbuch ’

Weißbuch Briefmarkenfirmen?

Die Oktober-Ausgabe des Südwind-Magazins bringt nicht nur eine ganzseitige Rezension von “Uns gehört die Welt!“, sie verlost auch drei Exemplare des neuen Buches. Allerdings muss dafür eine knifflige Frage beantwortet werden:

Mit welcher Veröffentlichung wurde Klaus Werner-Lobo bekannt?

a) Weißbuch Markenfirmen
b) Schwarzbuch Markenfirmen
c) Firmenbuch Schwarzmarkt
d) Weißbuch Briefmarkenfirmen

Wer schwarzweiß es?



FM4: “Aufdecker und Clown”

Gestern war ich mit Gerald Votava am FM4-Privatstrand, hier zum Nachhören.



Czarna lista firm

Am 13. September erscheint mein neues Buch Uns gehört die Welt! im Hanser-Verlag. Zeitgleich veröffentlicht Ullstein die aktualisierte Taschenbuchversion des Schwarzbuch Öl. Und weil das Schwarzbuch Markenfirmen zwar schon in zehn Sprachen, aber bisher noch nicht auf Polnisch übersetzt wurde, hat der nette Verlag Wydawnictwo Hidari diesen Mangel flugs behoben.



El libro negro del petróleo

Zur Augustnummer der argentinischen Ausgabe von Le monde diplomatique erhalten LeserInnen die spanische Version des Schwarzbuch Öl (Verlag Capital Intelecutal): “El libro negro del petróleo. Una historia de codicia, guerra, poder y dinero.”

Nach Italienisch und Arabisch ist das nun die dritte Übersetzung.



Auch das noch: Korea, Rumänien

Oft geht es einem ja so: Wenn man draufkommt, dass das eigene Buch auf Russisch mit kultverdächtigem Cover erschienen ist und man gerade überlegt, wo man sich das als Poster hinhängen könnte, bemerkt man, dass es auch schon längst eine koreanische und eine rumänische Übersetzung gibt. Da waren’s also zehn:

Schwarzbuch Markenfirmen koreanischNoua carte neagra a firmelor de marca



Sehr russisch!

Nach Holländisch, Spanisch, Ungarisch, Türkisch, Schwedisch, Bulgarisch und Japanisch ist das Schwarzbuch Markenfirmen offenbar bereits vor mehr als einem Jahr auch auf Russisch erschienen.

Selber hab ich weder eine offizielle Nachricht davon noch ein Belegexemplar gekriegt (man muss ja als Autor nicht alles wissen), aber ich bin heute zufällig auf diesen Wikipedia-Eintrag und die Homepage dieses Verlages gestoßen.

Falls jemand russisch kann und mir übersetzen könnte was in etwa auf den beiden Seiten steht wäre ich sehr dankbar!

Das Cover ist ja zumindest sehr strange.

NS-Soldaten mit Dollarzeichen auf den Helmen??? Und in welchem Kontext steht das zum Buch??? Und das Kleingedruckte? Und was sagt Putin dazu? Brennende Fragen…



Na zdrave!

Nach Spanisch, Holländisch, Türkisch, Ungarisch, Schwedisch und Japanisch ist nun die bulgarische Ausgabe des Schwarzbuch Markenfirmen erschienen.



CSR-Lüge revisited

Das Feigenblatt beginnt zu rutschen. Wollen wir wirklich wissen, was dahinter steckt? Nicht nur KonsumentInnen, sondern auch Medien fragen sich endlich, was denn dran sei an der “Sozialen Unternehmensverantwortung”. Nach trend (s.u.) und Kölner Stadtanzeiger hat mich nun auch das feurige Jugend-Onlinemagazin chilli.cc gefragt, was wir den CSR-Predigern glauben sollen.

„CSR fördert einen langfristigen Vertrauensaufbau zwischen Unternehmen und Zielgruppen und sichert die Akzeptanz der marktwirtschaftlich-liberalen Wirtschaft“, sagt da einer von ihnen. Damit sagt er zumindest, worum’s geht. Im Winde wiegt sich das Feigenblatt.



Das böse Geschäft mit dem guten Gewissen

Scannen00012Das österreichische Wirtschaftsmagazin trend hat mich interviewt und eine kritische und gut recherchierte Titelgeschichte zum Thema “Corporate Social Responsibility” verfasst.

Das Schöne daran: Anders als die meisten Publikationen der letzten Zeit kommt der Artikel ohne den krampfhaften Versuch aus, an der Selbstbeweihräucherung der Konzerne auf Teufel komm raus (und an der Realität vorbei) was Gutes zu finden. Keine Hybridauto-Hymnen und keine LOHAS-Euphorie. Auch Labels wie das der Rainforest-Alliance, die Chiquita, Kraft Foods & Co. als “fair” zertifiziert (ich nenne das Fairtrash) werden als “billiger Ausweg” erkannt. Bravo!



spiegel.de

Der Spiegel online schreibt anlässlich des Gipfels in Heiligendamm, wie “die G8-Kritiker die Welt umbauen wollen” und stellt mich dort in eine Reihe mit Stars der alternativen Globalisierung wie Arundhati Roy, Michael Moore und Noam Chomsky.