Im aktuellen profil berichtet Edith Meinhart am Beispiel des Nationalzeitungs-Artikels über das Schwarzbuch Markenfirmen über die Versuche von Rechtsextremen, linke Globalisierungskritik zu vereinnahmen. Der Artikel macht – wieder einmal – deutlich, dass auch Linke sorgsam darauf achten müssen, mit ihren Sprachbildern und Argumentationen keine nationalistischen, antiamerikanischen oder gar antisemitischen Klischees zu bedienen (zum Vergrößern auf die Bilder klicken).
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Vielen Dank für die vielen Hinweise. Die Bücher besorge ich mir und ich werde das auch weiterverfolgen; die Debatte muß anscheinend dringend geführt werden, Einige Reaktionen darauf finde ich mehr als betrüblich:
http://www.jungewelt.de/2008/12-13/003.php
http://www.antiimperialista.org/index.php?option=com_content&task=view&id=5907&Itemid=82
http://www.labournetaustria.at/lili11.htm
Ich will mich nicht in innerösterreichische Diskurse verheddern, aber ich denke, daß das, äh, wenig zielführende Reaktionen sind.
danke für den kommentar. explizit zum thema querfront bin ich nicht kompetent genug, das machen leute wie heribert schiedel viel besser, ich habe aber sowohl im schwarzbuch markenfirmen als auch in “uns gehört die welt” auf die diesbezüglichen gefahren von rechts hingewiesen. und mit dönmez ist glaube ich einfach sein narzisstischer hang zur provokation durchgegangen. habe das ihm gegenüber, aber auch die “neue” haltung der grünen insgesamt z.b. hier http://klauswerner.com/2008/12/gutmenschliches-und-die-leidige-integration ausführlich kritisiert.
Im Profil-Artikel heisst es: “…gebe es bisher vor allem thematische Überschneidungen…” Was schlagen Sie vor, um sich gegen diese zu schützen? “Der theoretischen Verlotterung” Einhalt gebieten, klar. Bei den Sprüchen z.B. von Bundesrat Dönmez (ich verfolge das von Deutschland aus) ist mir das klar. Er ist ja auch durch Umarmung seitens Herrn Strache bestraft worden. Aber sonst? Wird man von Ihnen dazu was lesen?
Gruß aus Deutschland
bigberta
hier stand ein kommentar, in dem “antiimperialisten” herrn schiedel vom döw allerlei unredlichkeit vorwerfen. sollte es ihnen gelingen, einen solchen kommentar ohne denunziatorischen unterton zu formulieren wird er auch gerne freigeschaltet. ansonsten eben nicht.